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Wir haben 241 Gäste und 19 Benutzer online| Remagen - Fremdenverkehrsstadt mit Rheinromantik |
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| Dienstag, 18. Januar 2011 um 17:49 Uhr | |
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SehenswertZu den wichtigen touristischen und kulturellen Einrichtungen gehört das “Arp-Museum” im Stadtteil Rolandseck. Im Rhein bei Remagen-Rolandswerth liegt die Insel Nonnenwerth. Zwischen 1841 und 45 gastierte der Komponist Franz Liszt in dem damals säkularisierten und als Gasthof genutzten Kloster St. Clemens. Das römische Museum der Stadt präsentiert Fundstücke aus dem römischen Kastell "Rigomagus" (1.-4.Jh.n.Chr.) Inschriften, Grabbeigaben und Münzen geben einen spannenden Einblick in Leben und Tod römischer Soldaten am Rhein. Das romanische Pfarrhoftor aus dem 12. Jahrhundert, die Erinnerungskapelle „Schwarze Madonna“, ein Freizeitbad mit 87-m-Rutschbahn, die Straußenfarm, das Remagener Skulpturenufer, der Yachthafen Oberwinter, und der Wildpark Rolandseck sind weitere touristische Attraktionen. Remagen hat eine schöne Rheinpromenade.
VeranstaltungenFeste und Veranstaltungen
Geschichte
Geschichte der Stadt Remagen RIGOMAGUS ist ein keltischer Name, der möglicherweise mit "Königsfeld" übersetzt werden kann. Wahrscheinlich im Jahre 43 nach Chr. wurde ein römisches Kastell angelegt. Mit der römischen Garnison kam auch das Christentum nach Remagen. Um 450 gab es hier eine Kirche und einen christlichen Friedhof. Neben der gallo-römischen Bevölkerung ließen sich fränkische Siedler nieder und das ehemalige römische Kastell wurde zum Kern der mittelalterlichen Siedlung.
Um das Jahr 1000 besaß Remagen einen Markt und eine Münzprägestätte. Die Bewohner waren zu Wohlstand und Selbstbewußtsein gelangt. Auf dem Berg, auf dem eine dem heiligen Martin geweihte Kapelle stand, stiftete die Bürgerschaft zwischen 1110 und 1117 ein Kloster und stattete es mit Besitz aus. Nachdem im 14. Jh. Reliquien des heiligen Apollinaris in dieses Kloster gelangt waren, entwickelte sich eine große Wallfahrt. Der Name Apollinarisberg ersetzte den Namen Martinsberg.
1221 besiegelten die Remagener eine Urkunde für das Kloster mit ihrem Stadtsiegel. Es trägt die stolze Umschrift Sigillum Libere Civitatis Riemage, "Siegel der freien Stadt Remagen". Spätestens ab 1221 ist Remagen also als Stadt anzusehen. Zeugnis dieser Zeit ist die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Doch mit der Freiheit der Stadt ging es bald bergab: 1198 war Remagen im Thronfolgestreit zwischen Philipp von Schwaben und Otto von Braunschweig zerstört worden.
1248 wurde die Reichsstadt an den Grafen von Berg verpfändet. Die Verpfändung wurde nie wieder eingelöst. Im 14. Jh. wurde das jülische Amt Remagen-Sinzig eingerichtet. Bis zum Einmarsch französischer Truppen im Jahre 1794 gehörte Remagen zum Herzogtum Jülich.
Im Jahr 1836 erwarb Reichsgraf Franz Egon von Fürstenberg-Stammheim den Apollinarisberg. 1838 wurde die baufällige, romanische Martinskirche abgerissen und im folgenden Jahr der Grundstein für den Bau der Apollinariskirche gelegt. Zur Einweihung der neugotischen Kirche mit ihren prächtigen Fresken im Jahre 1852 kamen Mitglieder des europäischen Hochadels nach Remagen. Von dieser Entwicklung profitierte auch die Stadt. An der Rheinfront entstanden renommierte Hotels. 1842/43 wurde das Rheinufer ausgebaut und mit Landebrücken für die Düsseldorfer und Kölner Dampfschifffahrtsgesellschaft versehen.
Nach dem Bau der Eisenbahnstrecken von Rolandseck nach Koblenz 1858 und ins Ahrtal 1888 war Remagen zu einem Mittelpunkt des Fremdenverkehrs am Mittelrhein geworden. Diese Entwicklung wurde durch die beiden Weltkriege unterbrochen. International bekannt wurde Remagen durch den ersten Rheinübergang amerikanischer Truppen am 7. März 1945.
Kontakt
Touristinformation Remagen
Internet: www.remagen.de
Bildinformation Touristinormation Remagen und Wikipedia GNU-Lizenz
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