Die moderne Vulkaneifel-Jugendherberge Manderscheid liegt ruhig und dennoch zentral zur Stadt. Wer hier war, der kommt wieder und genießt die persönliche Atmosphäre. Das Familien- und Jugendgästehaus ist ideal geeignet für den spannenden Familienurlaub
Allgemein: ca. 1.300 Einwohner; Fläche: 10,06 km²; Höhe: 400-500 m ü. N.N.; Sitzgemeinde der Verbandsgemeinde Manderscheid; Kreis Bernkastel-Wittlich; Rheinland-Pfalz; Heilklimatischer Kneippkurort; Kurtherapie: medizinische Badeabteilung und Krankengymnastik; Heilanzeigen: Herz- Kreislaufstörungen; Erkrankungen der oberen Luftwege; Rekonvaleszenz;
Struktur: Fremdenverkehr; Handel und Gewerbe; Kurbetrieb; Freizeit: Tausende Besucher zieht das jährlich wiederkehrende Burgenfest an, das am letzten Wochenende im August stattfindet; 21 gut ausgebaute örtliche Wanderwege; Freibad; gute Sportmöglichkeiten; Kurkonzerte;
Feste: Historisches Burgenfest Geschichte: Erstmals wird die Manderscheider Oberburg in einer Urkunde Kaiser Ottos II aus dem Jahre 973 erwähnt, die sich im Besitz der Trierer Erzbischöfe befand. Die um 1150 erbaute Niederburg wurde zum Stammsitz der späteren Grafen von Manderscheid, einem der bekannten Rittergeschlechter der Eifel. 1332 verlieh Kurfürst Balduin dem Ort die Stadtrechte und wurde Hauptort des kurfürstlichen Amtes Manderscheid. 1447 wurden die Herren von Manderscheid in den Grafenstand erhoben; die Grafen von Manderscheid gehörten im Mittelalter mit den drei Linien Schleiden, Manderscheid und Kail zu den bedeutenderen Adelsgeschlechtern der Eifel. Das Manderscheider Geschlecht starb 1780 aus.
Die Niederburg, die von Herzog Diettrich II 1427-28 zur Festung ausgebaut wurde, wurde von 1618 von Erzherzog Albrecht, Statthalter der damals spanischen Niederlande erobert, weil die Manderscheider versucht hatten, in ihrem Herrschaftsgebiet den Protestantismus einzuführen. Seitdem zerfiel die Oberburg. 1673 wurden beide Burgen von französischen Truppen geplündert und zerstört.
Sehenswertes: Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind die beiden Burgen. Zu den klassischen Lehrvulkanen der Eifel gehört die bei Manderscheid gelegene Mosenberggruppe, die alle Erscheinungen des quartären Vulkanismus auf engem Gebiet zeigt. Die Kirche St. Hubertus ist ein Neubau aus dem Jahr 1965, der anstelle eines Kirchenbaus aus dem 18. Jahrhundert errichtet wurde. Maarmuseum. Der Kirchturm stammt noch aus dem Jahr 1692. Historische Bausubstanz im Ortskern aus dem 17-19. Jahrhundert.
"Maare, Burgen und Ur-Natur" - , die Vulkaneifel um Manderscheid war immer schon ein beliebtes Ziel von Naturfreunden und Erholungssuchenden.
Vulkankegel, tiefe Maare, Hochmoore und zahlreiche Mineralquellen sind die Zeugen einer bewegten erdgeschichtlichen Vergangenheit.
Doch nicht nur die vulkanischen Phänomene und die geotouristischen Angebote sind hier so vielfältig. Die Region Manderscheid ist auch eine klassische Freizeit- und Wanderregion.
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Maare-Mosel Radweg in der Nähe Kapazität: 105 Personen
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Letzte Änderung am Sonntag, 12 Februar 2012 19:18