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Veranstaltung
- Titel:
- Vom Stein zum Staub
- Wann:
- 13.11.2011 - 04.11.2012
- Wo:
- Bonn
- Kategorie:
- Ausstellung
Beschreibung
Vom Stein zum Staub Sonderausstellung im Mineralogischen Museum
Bonn - Eine Sonderausstellung „Vom Stein zum Staub“ zeigt das Mineralogische Museum der Universität Bonn im Poppelsdorfer Schloss ab dem 13. November 2011 bis zum 4. November 2012. Das Konzept für diese ungewöhnliche Präsentation entwickelte die Museumsleiterin Dr. Renate Schumacher zusammen mit dem Deutschen Staubarchiv, einem Projekt des in Köln lebenden Künstlers Dr. Wolfgang Stöcker.
Wolfgang Stöcker fasst bei seinen archivierten Staubproben aus berühmten Bauwerken und von kulturell wichtigen Orten den Begriff Staub sehr weit: Es kann sich dabei um klassische „Wollmäuse“ handeln – in der Ausstellung zu sehen ist die weltgrößte Zuchtwollmaus – oder um feine Sande. So können Besucher zum Beispiel Partikel der Chinesischen Mauer bestaunen oder solche, die aus einem kalifornischen Weinkeller stammen. Die am Steinmann-Institut durchgeführten röntgendiffraktometrischen Analysen der Proben führten die Ausstellungsmacher zu den Mineralen, daher präsentieren sie den Staub zusammen mit den darin enthaltenen Mineralen.Staub aus dem Erdinnern bis zum Mond
Im Mittelpunkt steht der geologisch relevante Staub – von Asbest und „Lößkindln“ bis hin zum Wüstenstaub. Anhand einer Saharastaub-Probe, die der Deutsche Wetterdienst in einem Filter auf der Zugspitze sammelte, wird erklärt, warum dieser Wüstenstaub wichtig für die Ökologie des Atlantiks und der Regenwälder des Amazonas ist. Besonders stolz ist Renate Schumacher auf ihre kleinen, aber wissenschaftlich bedeutenden Leihgaben von Mondstaub: Gesammelt wurden sie von den Apollo-11-Astronauten während der ersten bemannten Mondlandung und von Robotern der russischen Luna-24-Mission. Die Ausstellung erklärt, warum der amerikanische geologische Dienst mehrere Tonnen Mondstaub nachgemacht hat. Vom außerirdischen Staub und dem Versuch, kosmischen Staub mit der Raumfahrtmission „Stardust“ zur Erde zu holen, erzählt auch ein Beitrag des Argelander-Instituts für Astronomie.
Von der Museumsleiterin betreute studentische Projektarbeiten behandeln Themen wie „Staub in der Kriminalistik“, bei dem es um verräterischen, meist unsichtbaren Staub geht, den der Täter am Ort des Geschehens hinterlässt, und die isländische Vulkanstaubwolke, die im Jahr 2010 den europäischen Flugverkehr lahm legte.
Informationen zu der Sonderausstellung gibt es unter:
www.steinmann.uni-bonn.de/museen/mineralogisches-museum
(klicken Sie auf den Namen des Veranstaltungsort für eines Routenplan)
Veranstaltungsort
- Ort:
- Bonn - Mineralogisches Museum der Uni Bonn
- Straße:
- Meckenheimer Allee 169
- PLZ:
- 53115
- Stadt:
- Bonn
- Land:
-
Beschreibung

Bonn - Das Mineralogische Museum der Universität Bonn ist ein Mineral-Museum im Poppelsdorfer Schloss. Es ist an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn angeschlossen.
Das Museum belegt vier große Ausstellungsräume, in denen alle Themen rund um Minerale und ihre Systematik, sowie Gesteine, Meteorite, Erze, mineralische Rohstoffe und Schmuck- bzw. Edelsteine behandelt werden.
(klicken Sie auf den Namen des Veranstaltungsort für eines Routenplan)
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